Rat der Weisenund Macher
Die Herausforderung entscheidet, wer am Tisch sitzt.
Du stehst auf dem Schlauch? Gut.
Manchmal braucht es keinen weiteren Workshop. Sondern einen anderen Kopf. Einen, der nachfragt und widerspricht.
So läuft es
Dreissig Minuten. Keine Vorbereitung.
Du schickst eine kurze Nachricht in die WhatsApp-Gruppe des Kreises: worum es geht, was du brauchst, bis wann. Ein oder zwei melden sich. Keine Unterlagen, kein Protokoll.
Am Schluss steht eine einzige Frage: Was mache ich jetzt anders?
Ich stecke bei X fest. Die Frage: …
Was ich brauche: Gegenposition, Erfahrung oder eine verrückte Idee.
30 Minuten, bis Donnerstag. Wer hat Lust?
Reichen dreissig Minuten nicht, setzen wir uns zu dritt oder zu fünft an einen Tisch. Neunzig Minuten, mit den Köpfen, welche die Frage wirklich braucht.
Kein Gremium. Keine fixe Besetzung. Keine Sitzungskultur.
Menschen mit Erfahrung, Neugier, Haltung und Lust am Widerspruch kommen dann zusammen, wenn sie etwas beitragen können.
Wer mitdenkt, darf mitgestalten. Das ist der Deal.
Rufen darf jede und jeder im Kreis, nicht nur ich. Heute stelle ich dir meine Frage, morgen stellst du mir deine. Wer nur holt, ist bald allein.
Und: kein Bullshit. Keine Selbstdarstellung, keine Verkaufsveranstaltung, keine Folienschlacht.
Der Kreis denkt mit. Er arbeitet nicht zu.
Sobald jemand für einen anderen ein Konzept schreibt oder eine Umsetzung übernimmt, wird aus Sparring ein Auftrag. Das ist nichts Schlechtes. Es gehört nur in ein separates Gespräch.
Keine Akquise. Vertraulichkeit gilt. Was im Kreis besprochen wird, bleibt im Kreis.
Was ist deine Challenge?
Lass uns redenZwei Sätze reichen. Kein Lebenslauf, keine Bewerbung. Eine Frage oder etwas, bei dem du gerade selbst nicht weiterkommst.